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Idee Der
Selbstbau eines Schleppgenerators stellt inzwischen eine wesentliche Säule
der Energieversorgung auf der Jalin dar. Käufliche
Wasserturbinen sind viel zu teuer bzw. unhandlich im praktischen Einsatz, deshalb
eine weitere Selbstbaulösung: Grundkonzept
ist, die Turbine am Heckspiegel als eine Art Pendel zu befestigen, so dass
sie mittels einer Leine vom Cockpit
aus einfach ins bzw. aus dem Wasser geschwenkt werden kann. |
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Generatorteile und Schraube Die
Konstruktion erfolgte komplett in 3D mit Pro-E. Der
Getriebemotor (Generator) befindet sich in einem V4A-Gehäuse, dessen
Endstücke mit O-Ringen abgedichtet wurden. Die
Wellenabdichtung ist mit zwei Wellendichtringen (Simmerringen)
realisiert. |
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Der Propeller konnte bei Ebay
günstig ersteigert und auf die geforderten Innenmaße ausgedreht werden. Die Auslegung von Schraubensteigung und
Getriebeübersetzung für eine passende Drehzahl bei typischen
Segelgeschwindigkeiten erfolgte mit einer Auswertung in Excel. Schwierig war
die Abschätzung, welche Schlupfdrehzahl sich bei verschiedenen
Segelgeschwindigkeiten unter Belastung des Generators im Ladebetrieb
einstellen wird. |
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Heckmontage und Betrieb Hier
sieht man, wie der Generator am Heck montiert ist. Er
ist im Flansch drehbar und kann mittels einer Leine ein-/ausgeschwenkt
werden. |
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Ergebnis des Prototypes: Unerwartet
positive Erfahrungen: Im
Schleppbetrieb pendelt sich der Generator auf beiden Bügen problemlos ein. Seegang
macht keine Probleme. Ab
3 kn Fahrt liefert er
einen Ladestrom von etwa 1 A. Das wird schnell mehr: Bei 6 kn sind es 4 A. Bei 7 kn etwa 5
A. Der Geschwindigkeitsverlust durch die Bremswirkung ist auf dem GPS nicht
feststellbar. Das
Konzept ist kostengünstiger als ein Windgenerator, insbesondere wenn man noch
berücksichtigt, dass zum Windgenerator noch eine Halterung notwendig ist, die
Optik nicht gerade überzeugt und die Propellergeräusche von Windgeneratoren
sehr nervig sein können. Der
Schleppgenerator bildet eine ideale Ergänzung zu Solarmodulen. Er benötigt
wenig Platz. Der Installationsaufwand ist gering und das Schiff wird mit
Energie versorgt, sobald es läuft, d.h. auch bei Nachtfahrten und bewölkten
Tagen. Vor Anker liegend bringt er natürlich nichts, dafür reichen dann die
Solarmodule. |
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Ergebnis der 2. verbesserten
Version Das
vielversprechende Ergebnis ermutigte zum Bau einer verbesserten Version für
eine höhere Dauerleistung (max. 200 W), einem entsprechend stärkeren
Generator, welcher auch im Dauerbetrieb unbegrenzt verschleißfrei einsetzbar
ist. Gewählt
wurde ein bürstenloser Gleichstromantrieb mit eingebautem Planetengetriebe,
welcher als Ausgangssignal Drehstrom liefert. Die Stromstromspannungen werden
mit einem aus verlustarmen Shottky-Dioden
aufgebauten Brückengleichrichter gleichgerichtet. Beiliegende
Messreihe zeigt die erreichten Ladeströme über der Geschwindigkeit.
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Achtung: Obige
Vorstellung mag den Eindruck erwecken, dass es sich hier um ein sehr einfach
zu realisierendes Projekt handelt. Die faszinierende Idee, aus der
Strömungsenergie des Wassers beim Segeln elektrische Energie für die Bordelektrik
zu erzeugen, hat es aber bzgl. der mechanischen Ausführung in sich! Wer
ohne viel Aufwand nennenswerten Erfolg haben will, kann sicher mit einer in SailnSea
angebotenen Variante in Summe besser fahren! Ich freue mich über An- und
Rückfragen! |
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Hier
eine
Übersicht zu Schleppgeneratoren und ein Leistungsvergleich, sowie einige
Konsequenzen, die sich daraus m.E. bzgl. der Energieversorgung/Ausrüstung
einer Segelyacht ergeben können. |
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home: www.sailnsea.com |
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